Bergbaumuseum

Der Sitz des Bergbaumuseums aus Petroschen befindet sich in einem Gebäude welches als Historisches Monument Kategorie B, in der Liste der Historischen Monumente aus Rumänien, (LMI 2010), bei Position Nr. 394,  Kode HD-II-m-B-03409, unter den Namen  „Primul sediu al S.A.R. Petrosani“, heute „Muzeul Mineritului”, befindet. Diese Eintragung wurde im  Jahr  1920 gemacht.

Das Museum wurde gegründet durch die Entscheidung der Verwaltung der Region Hunedoara, Nr. 750 vom 4. August 1961. Der erste Sitz des Museums war in der Ion Creanga Nr. 1. Zwischen den Jahren 1961 – 1966 wurde dieses Gebäude benützt, aber in Wirklichkeit war es mehr eine Lagerstätte. Die Ausstellungsfläche war sehr klein.

Der Historiker Puscasu Dumitru Ioan  schreibt :

Die erste Ausstellung, unter der Leitung des ersten Direktors  Nicolae Cerchez, war der Kubanischen Revolution gewidmet und im Theatersaal organisiert. (das alte Theater aus der Kolonie). Ab 1964 ist als Direktor der Professor  Ion Poporugu genannt.

Ab 1966 wird das Museum den Sitz, den es auch heute hat, bekommen. Eine spezialisierte Firma „Decorativa“ aus Bukarest macht die innerliche und  die äußerliche  Gestaltungen.

Das Gebäude dient ab 1965–67 als „Bergbaumuseum“ und sammelt historische Beweise betreffend der Geschichte des Bergbaues im Schiltal: originale Dokumente, Fotokopien, Zeichnungen, Geräte, Bergbaumaschinen, Abzeichen, Beweise bezüglich die Entwicklung des Bergbaues im Schiltal  und auch eine Sammlung von verschiedene Gegenstände spezifisch für diese Region. Eine  Sektion beschäftigt sich mit Geologie und hier sind pflanzliche und tierische  Gesteine und Fossilen ausgestellt.

Am 18. Oktober 1970 wird hier die erste Numismatik Sektion aus Rumänien,   eröffnet.

Die Führung des Bergbaumuseums oblag den Herrn: Professor Cornel Platon (1977-1978), Dumitru Peligrad (1978-1993), und ab 1993 Ing. Gheorghe Poncis. Zwischen den Jahren  1996 und 1998 wurde das Gebäude komplett  renoviert.

Am 4. August 2011 wurde das 50. Jubiläum des Museums gefeiert. Im  Museum befinden sich über 4.000 spezifische Exponate. Laut Gesetz 311/2003, (aktualisiert 2012) bezüglich Museums- und Volkssammlungen sowie auch laut Vorschriften des Monitorul Oficial aus 2007, wird das Museum aus Petroschen als das örtliche Museum für Wissenschaft und Technik erklärt.

Im Museum wurde eine  ganze Reihe von Ausstellungen veranstaltet: Malerei, Numismatik, Bergbautechnik, Tourismus, Fotografiekunst, Bilder aus den alten Bergbauortschaften  usw.

Das Museum funktioniert  mit der  Zustimmung aller zuständigen Behörden und mit der Zulassung   des Ministeriums  für Kultur und Religion.

Programm:

  • Montag: geschlossen
  • Dienstag – Freitag: 9:00 – 16:00
  • Samstag – Sonntag : 9:00 – 15:00

Eintrittspreise:

  • Erwachsene: 3 Lei
  • Schüler und Studenten: 1,5 lei
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